12. Spieltag - Kreisliga OPR 2010/2011
zurück
Offensivreihen trumpfen auf
Fussball Kreisliga: Im Schnitt mehr als sechs Tore pro Partie / Rhinow trifft 13-mal gegen Hansa II
SV Rhinow/G. – FK Hansa Wittstock II 13:1
Tore: 1:0 Stefan Ruff (16.), 2:0 Steffen Dalmann (20.), 3:0 Denny Köhler (26.), 4:0 Dalmann (27.), 4:1 Marc Bennarndt (33., FE), 5:1 Marco Münzenberg (37.), 6:1 Dalmann (38.), 7:1 Marco Lamprecht (41.), 8:1 Ruff (52.), 9:1 Tobias Fleischhauer (56.), 10:1 Marvin Kublik (73.), 11:1 Maximilian Wiesian (75.), 12:1 Kublik (80.), 13:1 Wiesian (86.) „So ein Spiel hab ich in der Kreisliga auch noch nicht gesehen“, gestand Rhinows Betreuer Mario Petras. Bei seiner Elf klappte gestern einfach alles und bei Hansa gar nichts. Zwar reisten die Gäste sogar mit vierzehn Spielern an, doch stemmte sich nicht einer gegen das Debakel und Rhinow traf nach Belieben. |
Rhinower Torfestival gegen Hansa-Reserve
Wittstocker waren läuferisch und spielerisch klar unterlegen
Mit einen 13:1-Kantersieg wurde Hansa Wittstock II praktisch aus dem Rhinower Stadion gefegt. Von Anpfiff an agiert die Heimelf druckvoll, kam zu Torchancen durch Steffen Dalmann (2.) und Stefan Ruff (6.). Ruff eröffnete mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern den Torreigen. Weiter ging es mit Einbahnstraßenfußball, sodass weitere Treffer nur eine Frage der Zeit waren. Läuferisch wie spielerisch war Rhinow den Gästen klar überlegen und so fielen die Treffer wie reife Früchte. Das 2:0 besorgte Dalmann nach Doppelpass mit Marco Müntzenberg. Das 3:0 besorgte der kleine Denny Köhler per Kopf. Das 4:0 gelang wieder Dalmann. Danach kamen die Gäste zu ihren Ehrentreffer (33.) durch einen von Robert Hurte verursachten Foulelfmeter. Doch wenig später markierte Müntzenberg das 5:1. Beim 6:1 durch Dalmann verletzte sich der Torschütze, für ihn kam Marvin Kublik. Mit einen schönen Seitfallzieher besorgt Marco Lamprecht die 7:1-Pausenführung. Auch danach war der Torhunger der Wiesian-Elf nicht gestillt. Ruff (52.). Fleischhauer (56.), Kublik(73., 80.) und Wiesian (75., 86.9 trafen zum 13:1-Endstand. Mit diesen hohen Sieg besserte Rhinow sein Torverhältnis auf. Trainer Wiesian zeigte sich vor allem positiv angetan über die Art und Wiese, wie die Tore herausgespielt wurden. (map) |
SV Dreetz – SV RW Kyritz II 0:3
Tore: 0:1, 0:2 Christian Kurtz (23., 56.), 0:3 Maximilian Sablotny (82.) Dreetz spielte zwar gut mit gegen den Favoriten, doch wirklich gefährlich wurde es nur sehr selten. Kyritz agierte abgezockt und hatte in Kurtz einen blitzschnellen Angreifer, der kaum zu stellen war. |
SV SR Neustadt II – TSV Wustrau 7:1
Tore: 1:0, 2:0 Mike Göbel (16., 22.), 3:0 Marty Müller (38.), 3:1 Christopher Bittner (52.), 4:1, 5:1 Göbel (58., 63.), 6:1 Müller (72.), 7:1 Göbel (80.) Mike Göbel schoss den Tabellenletzten aus Wustrau fast im Alleingang ab. Fünfmal traf der Routinier gegen das Schlusslicht, das die Partie nur zu zehnt begann. Zwar gab sich Wustrau zu keinem Zeitpunkt auf, hatte aber nie eine Siegchance. |
SV Walsleben – SV Union Neuruppin 1:2
Tore: 0:1, 0:2 Sebastian Mießner (32., 47.), 1:2 Mario Kleiner (82.) „Wir haben heute gegen die spielerisch beste Mannschaft verloren, die ich bisher in der Kreisliga gesehen habe“, lobte der Walslebener Spielertrainer Christian Gerstenberger den Gegner. Dieser überzeugte, obwohl Philipp Netzeband bereits nach vier Minuten mit einer Gehirnerschütterung und einer blutenden Lippe in das Krankenhaus gebracht werden musste. „Es war ein unglücklicher Zusammenprall. Wir wünschen ihm gute Besserung“, so Gerstenberger. |
SV Protzen – SV Blumenthal/G. 2:3
Tore: 0:1, 0:2 Stefan Keiling, 0:3 Nils Kroschewski (Eigentor), 1:3 Martin Reiz, 2:3 Falk Wunderlich. Das Ergebnis ist knapper als der eigentliche Spielverlauf. Blumenthal war die klar tonangebende Elf und führte verdient mit 3:0. Erst mit dem klaren Vorsprung im Rücken schalteten die Gäste einige Gänge zurück und Protzen kam zu zwei Treffern. „Der Blumenthaler Sieg geriet aber nie in Gefahr“, gestand Heimtrainer Guido Grashoff.
MSV Neuruppin II – FSV Rheinsberg 6:0
Tore: 1:0, 2:0 Sven Harlos (43., 62.), 3:0 Marcel Wernicke (68.), 4:0, 5:0 Jose Hornemann (70., 72.), 6:0 Christopher Barnebeck (88.). Der MSV tat sich eine Stunde sehr schwer gegen dicht stehende Rheinsberger, entschied das Spiel dann aber binnen zehn Minuten. Durch den Erfolg schwingen sich die Neuruppiner zum ersten Verfolger der SG Linum auf.
Lindower SV – BSV SW Zaatzke 7:0
Tore: 1:0 Christoph Sydlowski (3.), 2:0 Jan Bruchanski (7.), 3:0 Sydlowski (9.), 4:0 Sebastian Ruthert (22.), 5:0 Sydlowski (40.), 6:0 Jens Schmidt (49.), 7:0 Marcin Rabczyk (84.). Nach neun Minuten waren die Messen in Lindow gesungen. Zaatzke fand in der Anfangsphase nicht statt und ließ die Platzherren kombinieren. Zudem müssen die Gäste nun auch noch den Verlust von Mittelfeldmotor Christian Mahnke verkraften. Dieser wurde mit einer Knöchelverletzung ausgewechselt und wird wohl auch in der kommenden Woche fehlen. (Von Thomas Leitert)
|